

Katharina (15 J., SB/HC, Rollifahrerin) und Ursula Tielmann
sowie Claudio Calcagno (mit unsichtbarer Behinderung HC)
an einem von Ursula liebevoll arrangiertem Stand
beim 8. Wittener Selbsthilfetag.
Spina Bifida (umgangssprachlich "offener Rücken") ist eine der häufigsten Behinderungen bei Neugeborenen. Sie entsteht dadurch, daß sich in den ersten sechs Wochen der Schwangerschaft die schützende Wirbelsäule um das Rückenmark und die Nerven unvollständig ausbilden. Eine Schädigung der Nerven kann zu unterschiedlichen Lähmungen beim Kind führen. Es ist schwer vorauszusagen, wie genau sich die Lähmungen auswirken. Bisweilen sind sie geringfügig; es können aber auch schwere Lähmungen z.B. an Beinen, Harnblase und Mastdarm auftreten. In 80 Prozent der Fälle entwickelt sich auch ein Hydrocephalus.
Ein Hydrocephalus (umgangssprachlich "Wasserkopf") kann sich vor, während oder nach der Geburt, letztlich in jedem Lebensalter, entwickeln. Der Hydrocephalus entsteht durch einen Überdruck im Kopf als Folge einer Störung des Gehirnwasserkreislaufes. Ursache hiefür sind Fehlbildungen, Blutungen, Verletzungen, Entzündungen oder Geschwülste.
Durch bewährte Operationstechniken (Einsetzen eines Ventilsystems, auch Shunt genannt) werden die Voraussetzungen für eine altersgemäße Entwicklung geschaffen.
Weiterführende Informationen finden Sie beim ASBH-Bundesverband unter www.asbh.de.